10.7.12 – Stellungnahme der O.K. zum Netzentwicklungsplan Strom der Netzbetreiber

Die O.K. nimmt an der Konsultation zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) der Netzbetreiber teil. Ihr zentraler Kritikpunkt am NEP ist, dass er die Dezentralität der Energiewende behindert und erneut auf zentrale Großtechnologie im Interesse weniger Unternehmen ausgerichtet ist. Diese Orientierung führt zu einem deutlich zu hoch angesetzten Bedarf an Übertragungsnetzen im NEP, der deshalb ja auch vom BUND, von der DUH, von EUROSOLAR und anderen Verbänden kritisiert wird.Die Dezentralität der Energiewende ist aus Sicht der O.K. besonders wichtig. Sie bewirkt nicht nur weniger Bedarf an Übertragungsnetzen und ist damit effizienter und ökologischer. Sondern sie bedeutet vor allem eine konsequente Orientierung hin zur demokratisch kontrollierbaren Energieversorgung und eine Beschleunigung des Klimaschutzes.

Im Einzelnen kritisiert die O.K.:

  • Der NEP ignoriert das Potential dezentraler EE
  • Der NEP unterstützt die Kohleverstromung
  • Der NEP bremst Energiewende und Klimaschutz
  • Der NEP behindert Energiedemokratie

Zu den Argumenten der O.K. siehe Text der Stellungnahme.

Die Osnabrücker Klimaallianz fordert deshalb: Entschiedener Vorrang für die rasche, dezentrale Energiewende im NEP, Offenlegung aller Studien zum Potential dezentraler Erneuerbarer Energien und demokratische Kontrolle der Energieversorgung.

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