30.5. und 20.6.12 – Selbermachen – Was wir im Alltag für Klimaschutz tun können

Zwei Abende und ein Flyer: Die O.K. wird eingeladen und kommt gerne zu Gesprächen und Vorträgen, soweit das ehrenamtlich möglich ist. Dabei geht es um globale Klimagerechtigkeit und spannende politische Projekte, aber auch um Klimaschutz im Alltag. So lud im Mai die Reformierte Gemeinde ein, im Juni die KHG. Die Änderung des eigenen Lebensstils und die politische Beteiligung gehören ja immer zusammen. Mülltrennung und Fahrradfahren nutzen dem Klima nicht ohne Protest gegen Kohlekraft.

30.5.12 – Thema Klimaschutz in der Reformierten Gemeinde

Einen Gesprächsabend zum Klimaschutz veranstaltete die ev.-reformierten Gemeinde in ihrer umweltfreundlich sanierten Bergkirche. Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, stellte DBU-geförderte Klimaschutzprojekte vor, z.B. die Initiative “Zukunft einkaufen”  für nachhaltige Beschaffung in kirchlichen Einrichtungen. Die Caritas Osnabrück ist mit mittlerweile sechs großen Einrichtungen dabei. Anschließend ging es im Gespräch mit der O.K. um die Möglichkeiten der Bergkirche, beim kirchlichen Umweltmanagement „Grünen Hahn“ mitzumachen. Auch wurde überlegt, wie der jetzt anstehende Gemeindehaus-Neubau noch energiesparender werden könnte.

20.6.12 – Thema Abfallvermeidung in der KHG

Wie ist “Ex und hopp” zu vermeiden? Und in welche Tonne kommt der Müll? Abfallvermeidung ist besser als Recycling, das wiederum ist besser als Müllverbrennung und Ressourcenverschwendung. Beides nämlich verbraucht enorm viel Energie und schadet massiv dem Klima.  Zu diesen Themen lud die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) O.K. und Pädagogische Umweltberatung ein. Es ging um Fragen von Produktion und Konsum, dann wurde mit der Übungstonne Müll sortiert. Erstaunt waren alle über zahlreiche „Fehlwürfe“ und über den großen Anteil des Mülls, der bald in der neuen Wertstofftonne landen wird, statt verbrannt zu werden.

Der O.K.-Flyer zum Klimaschutz-Selbermachen

Der Flyer “Klimaschutz – 10mal selbermachen” schlägt die Brücke vom eigenen Lebensstil zur politischen Aktivität. Er nimmt damit ernst, dass Veränderungen im eigenen Alltag Bewusstsein schärfen und – gerade in Schulen und am Arbeitsplatz – zu einem Schneeballeffekt beitragen.

Weitere Infos

Dieser Beitrag wurde unter Abfallvermeidung, Beschaffung, Energieeinsparung, Klimastadt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.