7.5.12 – Ein neuer Aufbruch – Osnabrück ist jetzt im BMU-Förderprogramm “MASTERPLAN 100% Klimaschutz”!

Osnabrück nimmt als eine von 19 Modellstädten, Landkreisen und Regionen am Förderprogramm “Masterplan 100% Klimaschutz” des Bundesumweltministeriums teil. Das klare Ziel: 95% CO2-Reduktion und 50% Energieeinsparung bis 2050 (im Vergleich zu 1990) – mit überprüfbaren Zwischenschritten. In der Region wird die Stadt eng mit anderen Teilnehmern kooperieren – dem Landkreis Osnabrück, dem Kreis Steinfurt und der Stadt Rheine. Außerdem sind dabei: Bensheim, Burbach, Enkenbach-Alsenborn, Flensburg, Frankfurt/M., Göttingen, Hannover (Region und Stadt), Heidelberg, Herten, Kempten, Marburg-Biedenkopf, Nalbach, Neumarkt i.d.Oberpfalz, Rostock und Sankt Ingbert.

Für Osnabrück ist das ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine sozialökologische Stadtentwicklung. Der Masterplan macht die kommunale Verantwortung für globale Klimagerechtigkeit konkret, die die Stadt im Rahmen des „Klimabündnisses der Städte“ schon Anfang der Neunzigerjahre übernommen hat. Und er wird auf europaweites Interesse stoßen: Wie gelingt es einer mittelgroßen Industriestadt, in Zusammenarbeit mit der Region Energiewende und Klimaschutz zu erreichen?

Der Konsens des Rats von Anfang 2011, angestoßen auch durch die O.K., wird damit umgesetzt. In den vergangenen Monaten war die Bewerbung der Stadt durch den Fachbereich Umwelt und Klimaschutz erfolgreich vorbereitet worden. Wirklicher Klimaschutz geht aber nur als gemeinsames Projekt der Bürgerinnen und Bürger. Wichtig ist, jetzt Strukturen zu schaffen, die diesen Aufbruch verstetigen.

Der Masterplan-Prozess startet in Osnabrück am 1.7.12, eine Masterplan-ManagerIn wird eingestellt, ein fachlicher Beirat vom Rat der Stadt eingesetzt, Kooperationsstrukturen in der Region werden vereinbart. Und die O.K. wird sich mit konkreten Vorschlägen und Projekten einbringen, die sich auch dem partizipativen Klimastadt-Projekt 2011 und dem dem Reader “Auf dem Weg zur Klimastadt” (O.K. 2012) ergeben.

Dieser Beitrag wurde unter Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Klimastadt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.