22.8.11 – Kommunalwahl-Hearing der O.K. – Fragen zur KlimaStadt Osnabrück an die Politik

22.8., 19:30 im Saal der Kathol. Familienbildungsstätte, Große Rosenstr. 18, Osnabrück - Im September wird der neue Stadtrat gewählt. Die Osnabrücker Klimaallianz (O.K.) lädt jetzt alle interessierten BürgerInnen ganz herzlich zum Kommunalwahl-Hearing ein. Wir fragen sehr genau nach und erleichtern die Wahlentscheidung: Was wollen die Parteien in den nächsten Jahren tun, um Klimaschutz und Energiewende, Mobilität, Stadtplanung und umweltbezogene Bildung in Osnabrück konkret voran zu bringen?

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima, durch den  klaren Beschluss des Stadtrats einer Bewerbung zum Förderprogramm “100% Klimaschutz” und angesichts der rasch anstehenden Energiewende sind diese Themen besonders aktuell. So haben prominente Vertreter aller Ratsparteien ihre Teilnahme am Hearing zugesagt.

Das Hearing ist Zwischenergebnis des seit Anfang 2011 laufenden KlimaStadt-Projekts Osnabrück. Bisher rund 20 Organisationen entwickeln auf Einladung der O.K. bürgerschaftliche Forderungen – und einen weiteren Arbeitsprozess: Osnabrück soll Klimastadt werden.

Im Rat besteht Konsens, Klimaschutz modellhaft weiterzuentwickeln. Die Wahlprogramme beschreiben  allerdings sehr unterschiedliche Schwerpunkte dazu. Wir wollen deshalb  nun wissen:

  1. Rahmen und Akteure: Wie kann Osnabrücker Klimaschutz als gemeinsames Projekt der Stadt entwickelt werden?
  2. Energieeinsparung: Wie will Ihre Partei konkret Energiesparen als Basis für Klimaschutz in Osnabrück fördern?
  3. Erneuerbare Energien: Mit welchen Weichenstellungen wollen Sie die Versorgung Osnabrücks mit 100% Erneuerbarer Energie gewährleisten?
  4. Mobiltät und Stadtplanung: Welches Mobilitätskonzept und welche Stadtplanung bringen den Osnabrücker Klimaschutz deutlich weiter?
  5. Produktion und Konsum: Durch welche Schritte will Ihre Partei konsumbezogene Emissionen (Beschaffung, Ernährung, Abfall) reduzieren?
  6. Bildung und Motivation: Wie wollen Sie umweltbezogene Bildung und Projekte ausbauen und Nord-Süd-Partnerschaften fördern?
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