6.11.10 – Osnabrück beim Castor-Protest im Wendland

Die Proteste gegen die unverantwortlichen Atompläne der Regierung gehen weiter. Auch aus Osnabrück fahren Busse ins Wendland, organisiert durch die O.K. in einem breiten Bündnis von Organisationen. Wir protestieren jetzt so entschieden wie gewaltfrei gegen den Castortransport und gegen ein Endlager in Gorleben.

Es wird in den nächsten Monaten sehr darauf ankommen, den langen Atem zu behalten und sich mit vielen Menschen der Atomlobby zu widersetzen. Denn das sogenannte Energiekonzept der Bundesregierung vom Herbst 2010 beschert den vier großen Energiekonzernen viele Milliarden Zusatzgewinne, zementiert ihre Marktmacht, bremst massiv den Ausbau der Erneuerbaren Energien, führt zu Tausenden Tonnen zusätzlichem Atommüll und lasst die gefährlichen Schrottreaktoren weiter am Netz.

Im Castortransport zeigt sich die ganze Unverantwortlichkeit der Atomwirtschaft: Müll aus den unsicheren Schrottmeilern wird über tausende Kilometer auf Schiene und Straße zur “Wiederaufbereitung” geschickt, dabei entsteht noch mehr strahlender Müll, neue Brennstäbe – und atomwaffenfähiges Plutonium. Der Müll wird dann per Castor wieder quer durch die Städte in ein Zwischenlager transportiert, wo die Behälter in Scheunen stehen. Kein Gramm Atommüll ist sicher entsorgt. Alle Atommüll-Lager, die bisher erkundet wurden, sind ungeeignet. – Dafür steht der Castortransport nach Gorleben. Und dagegen setzen wir uns gemeinsam ein.

Wer mitfahren möchte, kann sich gerne bei uns melden (siehe “Kontakt/Mail”).

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